Folge 36: Evolution

Shownotes

Vom ersten Leben auf der Erde bis zum modernen Menschen: In dieser Folge sprechen Shaggy Schwarz und Prof. Dr. Sascha Skorupka über die Grundlagen der Evolution. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie sich Arten über Millionen von Jahren verändern, welche Rolle Charles Darwin dabei spielt und warum Begriffe wie Mutation, natürliche Selektion und Anpassung bis heute die Biologie prägen. Außerdem geht es um Fossilien, DNA, gemeinsame Vorfahren von Mensch und Tier sowie die spannende Frage, wie sich das Leben auf der Erde in Zukunft weiterentwickeln könnte.

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00:00:00: Science und so.

00:00:01: Wissenschaft küsst

00:00:02: Kultur,

00:00:03: der Podcast unterstützt von der Hochschule Fulda

00:00:06: mit Shaggy Schwarz

00:00:07: und Professor

00:00:08: Dr.

00:00:08: Sascha Skorupka.

00:00:23: Hallo und herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe eures Lieblings-Podcasts, Science & So.

00:00:28: Wissenschaft Küsstkultur.

00:00:29: auch heute küssen wir uns nicht wobei das gut wäre für die Fortpflanzung aber dafür werden wir gleich nochmal.

00:00:34: also küssten wir allein reich nicht werden gleich darüber reden heute bei mir Prof.

00:00:38: Dr.Sascha Skorpke.

00:00:40: Hallo, Schelgi.

00:00:41: Wir wollten über Evolution reden und nicht über Aufklärung oder?

00:00:44: Über Aufklärungen können wir natürlich auch mal reden.

00:00:47: Das wäre mein Thema über Sex.

00:00:48: Das ist ein ganz wichtiges Element bei der Evolution.

00:00:52: aber heute wollen wir über Evolutionen reden.

00:00:55: Genau das was ich weiß du kannst mich ja gleich verbessern Gottschufe den Menschen nach seinem Ebenbild.

00:01:00: Adam und Eva da waren sie da schwupps.

00:01:02: so schnell ging es oder ließ sich was wirklich?

00:01:04: Ne so schnell gings ja nichts.

00:01:05: Es hat ja ein paar Tage gedauert es ging ja irgendwie los mit dem Licht und dann trennt er ja irgendwie Wasser und Luft oder irgendwie so.

00:01:14: Lass uns schon

00:01:14: einiges abhaken, Evolution vom lateinischen Evaluere herausrollen auseinander rollen entwickeln auswickeln.

00:01:22: So das bedeutet dieses Wort und das ist unser heutiges Thema als großes Thema, was wir uns da ausgesucht haben?

00:01:26: Ohja

00:01:27: ohja ich weiß auch gar nicht ob wir das heute alles in der Zeit hier schaffen.

00:01:31: aber wir gucken mal, wir fangen einfach mal an würde ich sagen.

00:01:35: Du

00:01:36: hast dir eine Erde erst einmal Bitte, mit der Entstehung der Erde.

00:01:39: Das hatten wir ja auch schon mal oder?

00:01:41: Über die Entstehmung der Erde haben wir noch gar nicht gesprochen also eigentlich... Oh das ist interessant!

00:01:45: Eigentlich müssten wir wenn wir es ganz chronologisch machen wollten oder so aufeinander aufbauen müssen wir erst einmal erzählen wie eigentlich das Weltall entstanden ist und was man davon weiß.

00:01:56: und da gibt's einiges was man erzählen könnte.

00:01:59: dann wie die Sonne entstanden sind, dann wie Und dann, wie das Leben auf dem Planeten entstanden ist und ja ein wichtiger Aspekt.

00:02:12: Wie es zu dem geworden ist, wie wir heute sind?

00:02:14: Das ist Evolution wird ziehen jetzt quasi oder wir zäumen das fährt wie so schon heißt von hinten auf.

00:02:18: Wir fangen mit evolution an und vielleicht sprechen wir auch mal über die anderen Themen, aber

00:02:22: genau.

00:02:23: Wir sind auf Evolution gekommen.

00:02:25: Du hast gesagt lass uns darüber reden.

00:02:27: das ist bestimmt ein spannendes Thema und habe ich mir gesagt da kennt sich der Sascha bestimmt aus er liest ja auch gerade ein spannes Buch hat er mir auch gesagt

00:02:33: Ja, das heißt überraschenderweise evolution Das ist ein lese-und lernenbuchen.

00:02:38: es ist so eine schöne kombination aus ja sag ich mal unterhaltsam im sachbuch also das wirklich nett geschrieben Und gleichzeitig auch ein Lehrbuch, weil die ganzen Begriffe dann für diejenigen, die Biologie studieren, auch entsprechend erklärt werden.

00:02:54: Also es ist manchmal tatsächlich für so einen Nichtbiologen wie mich schwer zu verstehen gewesen.

00:02:59: Da musste ich das eine und andere mal Google oder Wikipedia oder so zur Hilfe nehmen um diese Begriffs überhaupt zu verstehen.

00:03:06: An manchen Stellen hat's ganz viele Aha-Momente gegeben.

00:03:10: Lass uns mal schauen, um wieviel Uhr wir anfangen und dir das genau zu erklären.

00:03:15: Lasst uns den Tag, also die Evolution, die Entstehung der Erde, die Geschichte der Erde auf einen Tag komprimieren.

00:03:24: Das Leben entsteht so gegen vier Uhr morgens da entsteht das Leben.

00:03:28: Die Dinosaurier erscheinen im Jahr um die Uhrzeit zum zweiundzwanzig Uhr vierzig und sie sterben um dreinzwanzigerneununddreißig So, hab ich mir mal sagen lassen.

00:03:37: Und der moderne Mensch kommt es wenig Sekunden vor Mitternacht!

00:03:41: Wie viel Uhr fangen wir an?

00:03:44: Wir fangen eigentlich bei vier Uhr morgens an.

00:03:47: Also da wo's mit dem Leben losgeht und dann diese... Aber das ist toll, dass du dieses Beispiel bringst weil ein ganz wichtiges Argument gegen die Evolution oder ein, sagen wir mal so einen Kernpunkt der vielen Menschen sehr schwer fällt im Umgang mit Evolutionen ist zu bedenken was für unglaublich lange Zeiträume dazwischen liegen.

00:04:10: Also von dem vermuteten, das weiß man natürlich nicht genau, aber vom vermutenden Beginn des Lebens bis hin zu dem wo wir heute stehen und diese vierundzwanzig Stunden dieses Beispiel dass du genannt hast da sind ja viele Milliarden Jahre.

00:04:23: ich weiß es nicht ausm Kopf wie lange die Erde existiert.

00:04:30: Ich danke dir, ich hatte irgendwas mit vier fünf Milliarden im Kopf aber ich war mir jetzt tatsächlich nicht sicher.

00:04:35: Das schien mir fast ein bisschen zu kurz.

00:04:36: Aber ja und Milliarde das ist ja auch so eine größte Ordnung die sich den Menschen auch schwer vorstellen können.

00:04:42: wobei jetzt haben wir inzwischen einen ersten Billionär Seit dem seit dem Börsengang von SpaceX.

00:04:49: Aber als dass die ersten Milliardäre waren war es ja so.

00:04:54: also bei mir persönlich hört Die Vorstellung bei Millionen wenn's um Geld geht bei Millionen irgendwie auf, dass dann Leute Milliarden haben oder jetzt inzwischen sogar Billionen.

00:05:04: Oder wie es im Englischen heißt Trillions das ist ja jenseits von gut und böse der Vorstellungskraft.

00:05:09: Deswegen sind solche Bilder mit der Erde ganz schön um mit der Uhr und wenn man die Entstehung der Erde als Urzeit nimmt gab es um vier Uhr morgens das erste Leben.

00:05:20: Wenn wir da anfangen müssen wir doch nicht jemanden trotzdem erwähnen der weniger Sekunden vor Mitternacht

00:05:29: Ja, also früher oder später hätte ich den ganz mit Sicherheit erwähnt.

00:05:32: Aber du bist ja eingestiegen mit... Ich dachte jetzt kommt nochmal der liebe Gott!

00:05:38: Der DR, der es schaffen hat und der die Menschen geschaffen hat und das alles so gemacht ist.

00:05:45: und das Verständnis von manchen Menschen sogenannten Kreationisten ist ja dass das tatsächlich stimmt.

00:05:52: Also dass die Erde von vor ungefähr, es gibt Leute die das auch sehr genau ausgerechnet haben.

00:05:57: Also in den Bibeltex genommen haben wir rückwärts gerechnet und dann gesagt haben vor... Den Wert weiß ich jetzt nicht aus dem Kopf aber vor Größenordnung sechstausend siebentausend Jahren hat Gott die Erde geschaffen so wie sie dann ist und seitdem ist sie so und sie verändert sich nicht.

00:06:12: also eine staatische Welt die ja Die ganze Zeit über so ist und sich nicht verändert hat so geschaffen wurde.

00:06:21: und als dann die ersten Theorien über die Entwicklung kam, und da kommt Charles Darwin ins Spiel.

00:06:29: Da ging das dann los, da wurden Fossilien entdeckt, es wurden Ähnlichkeiten entdeckt ... Also, Darwin war nicht der Erste, der die biologische Entwicklung gesehen hat.

00:06:39: Es gab vor ihm Lamarck, der das aber anders interpretiert hat.

00:06:44: Und langer Rede kurz?

00:06:47: Da war das so, dass sich Lebewesen entwickelt haben, dass Fossiliens entdecked worden sind und es dann dazu kam, dass die Erde offenbar doch älter ist als sieben tausend Jahre.

00:06:56: Und... Dann haben sich die Kreationisten angepasst und haben dann eben gesagt na ja!

00:07:01: Dann hat er eben die Erde nicht vor sieben Tausend Jahren gebaut sozusagen sondern hat's dann eben vor ein paar Milliarden Jahren gemacht.

00:07:07: Hat aber immer wieder aktiv eingegriffen und neue Lebewesen geschaffen also lieb.

00:07:12: Die Kreationnisten das sind in der Regel sehr gläubige Menschen christlicher Glaube.

00:07:19: ich weiß nicht wie das beim Islam oder dem Judentum ist, aber vermutlich da die sich ja alle auf denselben Gott berufen und auch von der Grundlage her auf sehr, sehr ähnliche Schriften.

00:07:31: Also altes Testament wird das wahrscheinlich ähnlich sein.

00:07:34: Und die sind fest... also es gibt heute noch Menschen, die sehr fest davon überzeugt sind dass die Welt so erschaffen wurde und die das zum Beispiel auch was ich wirklich bemerkenswert finde wollen, dass das gleichberechtigt in der Schule mit der Evolutionstheorie Gelehrt wird.

00:07:50: und du bist ja definitiv nicht so einswerden.

00:07:52: Ja

00:07:53: ganz ganz definitiv, nicht.

00:07:55: Aber es ist natürlich die frage wie gut man das denn weiß also ein Also gibt ja mehrere kritikpunkte an der evolutionstheorie Die unter anderem auch von kreationisten vorgebracht werden die wenn man aus wissenschaftlicher Perspektive darauf schaut die man alle Ganz gut entkräften können kann aber die ihr trotzdem Interessante Fragen aufwerfen.

00:08:19: Aber ich glaube, bevor wir uns damit beschäftigen müssen wir erst mal einsteigen und erklären was Evolution eigentlich genau bedeutet und was Idee ist.

00:08:28: Sehr gut ein acht

00:08:28: Minutenes Podcast dann auch.

00:08:30: Ist auch schön wenn man dann endlich mal zum Thema kommt.

00:08:32: Ja aber die Idee ist ja dass wir uns unterhalten und manchmal tauchen ja Themen dann so auf und man muss sich diesen Themen so annähern.

00:08:41: das geht mal schneller nicht so schnell.

00:08:44: Evolution braucht halt, das muss sich entwickeln.

00:08:47: Das hat sich jetzt glaube ich entwickelt.

00:08:48: also wir haben schon mal ausgeschlossen.

00:08:49: Gott ist wahrscheinlich nicht dafür verantwortlich.

00:08:51: Wir haben auch schon bei den Namen David Charles Darwin erwähnt aber wir wissen immer noch nicht genau.

00:08:56: was ist jetzt evolution lieber Sascha?

00:09:00: Also die evolution ist eine theorie die beschreibt wie sich das leben auf der welt Auf der erde hier entwickelt hat ganz allgemein und wie es sich auch immer noch weiter entwickelt.

00:09:11: so kann man das sagen Wie es dazu kommen konnte, dass von den ersten Zellen oder von der ersten Zelle, von der Protozelle er sich dann so weit entwickelt hat.

00:09:22: Dass es irgendwann Dinosaurier gab und das jetzt dann ja sowas wie Menschen gibt oder auch Fische oder Insekten und die alle hier leben und immer wieder Phasen gibt wo ganz viel Leben verschwindet und dann wieder neues Leben entsteht?

00:09:38: Das ist so das was in der Evolution beschrieben wird Und Charles Darwin, ein britischer Naturforscher war derjenige, der mit im Grunde genommen drei wesentlichen Annahmen diese Entwicklung beschrieben hat.

00:09:56: Heute würde man ja sagen, er hat gesagt wir stammen vom Affen ab.

00:09:59: das sind die Bemerkungen, die man da hört.

00:10:03: aber letztendlich hat er drei ganz wesentliche Punkte entdeckt oder sozusagen einen Algorithmus aufgestellt und unterteilen in Reproduktion, Variation und Selektion.

00:10:16: Und Selektion das haben wahrscheinlich schon viele gehört im Zusammenhang mit Evolution.

00:10:20: Das ist ein wichtiger Aspekt.

00:10:22: aber damit man überhaupt so etwas wie Variation also Veränderung hat und und Selexion brauche es vor allen Dingen Reproduktionen.

00:10:30: Das heißt eine ganz ganz wesentliche Grundlage des Lebens überhaupt ist Reprodukzon.

00:10:37: Leben pflanzt sich fort.

00:10:39: Das meine ich jetzt nicht nur sexuelle Ebene, sondern es gibt irgendwie eine Form oder ein Mechanismus der eben dafür sorgt und so ging das wohl ursprünglich los dass sich Moleküle reproduzieren.

00:10:52: Also dass ein Molekül die Fähigkeit entwickelt hat Stoffe aus seiner Umgebung so zu manipulieren Dass daraus eine Kopie von ihm selbst entstanden ist

00:11:05: Also auf Fortpflanzungen in irgendeiner Art und Weise Irgendeine Atem.

00:11:11: Genau und die Fortpflanzung beinhaltet halt, wie das denn heute gibt es da verschiedene Möglichkeiten.

00:11:16: aber fortpflantung der Begriff ist insofern so ein bisschen unglücklich weil das glaube ich reproduktion genauer beschreibt also Die Fähigkeit eine Kopie von sich selber zu machen.

00:11:32: Das ist ein ganz ganz wichtiger Punkt und von sich selbst.

00:11:36: Man selber kann dann halt eine Zelle sein oder irgendwas anderes.

00:11:39: Steine können sich nicht reproduzieren.

00:11:42: Ein Stein bleibt ein Stein, der wird nicht mehr.

00:11:44: Oder aus einem Stein werden nicht plötzlich zwei Steine ausser du klopst ja auseinander während zweieiniger Steine.

00:11:50: aber dieser grundsätzliche Prozess des Lebens ist dass sich Einheiten also ursprünglich Proteiner also Aminosäulen oder sowas das die sich reproduziert haben, dass aus einer Aminosäure zwei Aminosäusern wurden und dann immer mehr.

00:12:06: Und das ist ein ganz wichtiger Aspekt.

00:12:09: also die Reproduktion Das ist wichtig.

00:12:12: Leben pflanzt sich fort Entstehen immer wieder Kopien von uns mehr oder weniger gute Kopien für

00:12:17: Erbung Also Eigenschaften Dinge die weitergegeben werden.

00:12:21: ja und das ist der zweite Schritt Die Reproduktion bedeutet dass eine Kopie von dir gemacht wird.

00:12:28: aber bei dieser Kopie Und das ist dieser Aspekt der Variation, kann es Fehler geben und man unterscheidet da zwischen Mutation also zufällige Veränderungen beim übertragen.

00:12:43: Und Rekombination später wenn man zwei Eltern hat und deren Gene miteinander gemischt werden.

00:12:49: Also wie jetzt zum Beispiel bei uns Menschen ist wir Menschen haben ja Fortpflanzung dadurch dass die Zellen von Mann und Frau miteinander kombiniert werden.

00:12:59: also die große Eizelle von der Frau nimmt ein Spermium vom Mann auf.

00:13:05: Das Sperrmium in Mann hat genetische Informationen von dem Mann und die Eizelle der Frau, hat genitische Information von der Frau.

00:13:15: Und wenn die beiden Zellen miteinander verschmelzen ergibt das ein neues Leben mit dem interessanten Aspekt dass in der Eizell der Frau nicht nur die genetischen Informationen der Zelle da sind sondern... ...und das wird nicht gemischt!

00:13:29: Das ist ein ganz spannender Aspekt.

00:13:31: in den Mythochondrien, das sind so kleine Das sind so die Kraftwerke in den Zellen.

00:13:36: Da sind nur die Informationen von den Frauen drin, also man kann über die Mitochondrien zum Beispiel sehr genau sagen, von welchen Frauen wir abstammen.

00:13:46: Also man kann eine Frauenlinie ganz klar in der Gen-Sequenz sehen weil die Midochondrieren verändern sich nicht bei der

00:13:54: Vermischung der Gene.

00:13:55: Also das ist da bei der Erbung sozusagen?

00:13:57: Genau!

00:13:58: Also du hast gerade dieses Thema Variation angesprochen, das heißt mit anderen Worten kein Lebewahrwesen gleich exakt dem anderen.

00:14:05: Es gibt immer Unterschiede.

00:14:07: Genau weil beim Kopieren Fehler passieren.

00:14:10: also du hast einmal die Mutation dass irgendwie Du hast jetzt irgendeine Information ich habe schon den Begriff Gehen genannt weil das die Art und Weise ist wie Informationen übertragen werden in der Biologie.

00:14:20: aber Das kann man auch ganz allgemein sagen du hast halt Irgen ein Datenspeicher indem ein Bauplan drin steht wie irgendwas aufgebaut sein soll, das kann man wirklich so allgemein sagen.

00:14:31: Und dieser Bauplan wird weitergegeben, der wird übertragen.

00:14:34: Biologisch ist es eben über die Gen-Sequenzen und kodiert ist es in den Genen... Geht man dann

00:14:39: schon?

00:14:39: Über Evolution?

00:14:40: oder

00:14:41: ob sie

00:14:41: Zeit quasi auch

00:14:42: noch?

00:14:43: Nee!

00:14:43: Das ist ein Aspekt der Evolution.

00:14:45: Also wie gesagt, der eine Aspekt ist Gene werden fortgefahren oder Informationen werden weiter geben.

00:14:50: Das ist überhaupt ein ganz wichtiger Punkt.

00:14:51: um.

00:14:52: beim Weitergebende Information können Zum einen Fehler passieren, das ist die sogenannte Mutation.

00:14:57: Also es wird beim Kopierfehler, beim Übertragen der Gene passieren Kopierfehlern zum Beispiel durch radioaktive Strahlung, die wir ja auf der Erde haben oder durch kosmische Höhenstrahlung, wo eben in der Genesequenz Fehler verursacht werden.

00:15:13: Da wird was kaputt gemacht, jetzt können wir reparieren mehr oder weniger gut und es gibt aber dadurch Veränderungen.

00:15:19: Und der zweite Aspekt der Veränderung ist wenn du so etwas wie Vater und Mutter hast und diese beiden Gene verschmelzen miteinander, dann ergibt das etwas Neues.

00:15:29: Das ist ein bisschen wie Farbenmischen.

00:15:32: Eine Farbe oder andere Farbe mischt kommt eine Mischfarbe dabei raus.

00:15:35: Das Bild ist nur deshalb schlecht weil wenn du immer die gleichen Farben mischt, kommt immer das gleiche Ergebnis raus.

00:15:42: aber Wenn Eltern Kinder haben, dann ist es ganz häufig so dass sich alle Kinder völlig unterscheiden.

00:15:48: ich habe vier Kinder Die sind alle völlig unterschiedlich.

00:15:51: Aber auch alle wieder ähnlich, die sehen mir alle ähnlich also die haben etwas von mir und von ihren Müttern mitbekommen aber sie sind trotzdem unterschiedlich.

00:16:00: Also das ist dieser Aspekt der Variation.

00:16:03: Und dann und dass es der dritte Teil den Darwin eingeführt hat Das ist die sogenannte Selektion Diese...das neue Produkt sage ich jetzt mal was da entstanden ist diese Mischung bestimmte Eigenschaften, die dazu führen dass sich und dann schließt sich der Kreis dieses ja Lebewesen diese Zelle oder dieser Mensch oder dieses Tier was auch immer.

00:16:29: Dass ich das besser fortpflanzen kann oder nicht so gut fortpflanzen kann?

00:16:34: Und dann schliesst sich der kreis.

00:16:35: damit Leben weiter existieren kann brauchst du Fortpflanzung.

00:16:39: und es ist dann so dass sich die lebewesen die sich besser fort pflanzen können weil sie irgendein Vorteil haben oder Glück oder wie auch immer dass die sich stärker vermehren als die Lebewesen, die sich nicht so gut fortpflanzen können.

00:16:54: Was ist natürliche Selektion?

00:16:56: Das

00:16:56: ist genau die natürlicher Selektion.

00:16:58: und diese Selection bedeutet halt das... Und es ist immer umgebungsabhängig, dass eben geschaut wird in einer Umgebung wo ein besser angepasst, um sich vorzuflanzen.

00:17:14: Es geht nicht darum dass es besonders lange lebt sondern nicht dieses survival of the fittest Sondern ist es reproduction off so fittest.

00:17:21: das ist eigentlich eher

00:17:22: Beispiel.

00:17:23: wir haben einen dunklen boden da sind ganz ganz viele kefer helle und dunkle genau Und die vögel kommen und suchen nach kefern und die fressen natürlich zu.

00:17:32: erst hellen und Die dunkeln kever merken aha also die sicherer

00:17:36: ja genau genau Da kommt dann dieses die merken.

00:17:40: Aber es ist tatsächlich kein Merken, sondern es werden einfach die ganzen hellen Käfer gefressen.

00:17:44: Dann bleiben die Dunklen übrig und die geben ihre Informationen, dass sie dunkel sind an die Umgebung weiter... Also an ihre Nachkommen weiter nicht an die umgebungen Quatsch!

00:17:54: An ihre nachkommen weiter und dadurch hast du danach mehr dunkle Käfer als helle.

00:18:01: Und das isst eine Adaption an die Umwelt einfach dadurch, dass die Käfer, die besser überleben und sich fortpflanzen können.

00:18:10: Damit Sie sich fortpflanzen können, müssen sie natürlich auch besser überleben.

00:18:13: Aber Überleben alleine reicht nicht, sondern Sie müssen sich eben fortpflanzen.

00:18:17: Sonst geben Sie ja die Genie nicht weiter, dass die dann mehr werden.

00:18:21: und das ist tatsächlich mit den Käfern!

00:18:22: Das gibt es tatsächlich, das kann man beobachten weil eine Sache, die gerne kritisiert wird, ist Ja, das gibt's überhaupt, das sieht man gar nicht.

00:18:30: doch doch, das seht man.

00:18:31: Es gibt einen Namen da komme ich jetzt nicht drauf und das is' tatsächlich mit Faltern sozusagen so ein industrielles Mimikri oder wie sich das nennt, ich komme jetzt hier gesagt nicht auf den Begriff.

00:18:42: Aber es gibt Falter in Großbritannien die eine dunkle Färbung angenommen haben weil die Umgebung durch die Industrie Staubrußkohle usw.

00:18:53: tendenziell dunkler geworden ist und dadurch die helleren Motten oder Käfer... Ich glaube es waren Motten weniger überlebt haben, die wurden mehr gefressen sind halt weniger gefressen worden, weil die weniger gesehen wurden.

00:19:07: Das heißt sie haben sich besser fortpflanzen können und deswegen gibt es jetzt mehr Dunkel.

00:19:11: Und das ist überhaupt so was wie helle und dunkle Kiefer gibt.

00:19:14: Das ist eben diese Mutation also dieser diese Variation.

00:19:18: Es gibt dann irgendwelche Kopierfehler beim ja übertragen der Gene Also bei Bei der Entwicklung der Eier die dann gelegt werden.

00:19:26: da sind irgendwelchen Fehler drin.

00:19:27: manche überleben gar nicht.

00:19:29: Manche Fehler sorgen dafür dass die überhaupt nicht lebensfähig sind.

00:19:31: manche Fehler sorgten dafür dass die zeugungsunfähig sind oder nicht fruchtbar sind und manche Veränderungen sorgen ihnen dafür, dass sie jetzt plötzlich eine dunkle Oberfläche haben und dann nicht gesehen werden.

00:19:44: Man hört ja auch ganz oft das bestimmte Lebewesen, Insekten, Tiere, Pflanzen, die normalerweise an einem Ort nicht heimisch sind da irgendwie plötzlich auftauchen sich vermehren und dadurch andere ja in Lebewesen verdrängen.

00:19:57: ist es auch dann Selektion?

00:19:59: Ja das sind sogenannte invasive Arten.

00:20:02: Das sind dann solche Momente, wo das Gleichgewicht gestört wird.

00:20:06: Also ganz allgemein bei der Evolution oder ganz grundsätzlich beim Leben ist ein ganz wichtiges Grundprinzip du brauchst mindestens Energie um dich irgendwie dieses Dich kann jetzt irgendwas sein eine Zelle oder sonst irgendetwas.

00:20:26: Du brauchst Energie, um dich fort zu pflanzen und dich zu reproduzieren.

00:20:30: Mindestens Energie, in der Regel bräuchte auch noch Baustoffe.

00:20:33: Du musst ja irgendwie Baustofe haben damit du deine Moleküle zusammenbasteln kannst und dann Aminosäuren oder sowas herst.

00:20:40: Das ist so ein ganz wichtiges Grundprinzip!

00:20:42: Und wenn eine Spezies in irgendeine Ecke kommt... In irgendeiner Nische das wird ja immer auch gerne benutzt diese Begriff Dann geht es halt darum Wenn du möglichst gut überleben willst, also wenn du dich möglichst gut reproduzieren können willst musst du mit den Ressourcen die dort zur Verfügung stehen irgendwelche chemischen Dinge Energie durch Sonnenlicht zum Beispiel oder durch eine hohe Umgebungstemperatur Musst du mit diesen Rohstoffen die dort vorhanden sind möglichst gut zurechtkommen.

00:21:16: und der der das am besten kann Der pflanzt sich halt Am besten fort und übernimmt das ganze dann.

00:21:24: Und es gibt aber so Gleichgewichtseffekte, weil Lebenswesen nicht alles in so einer Nische für sich alleine gebrauchen.

00:21:36: Es gibt immer irgendeine Nische wo sich ein anderes Lebewesen und eine andere Spezies mit rein entwickeln kann also der Mensch und die Fliege.

00:21:47: wir Menschen nehmen Nahrung zu uns und produzieren Fäkalien die eben dann die verdauerte Nahrungen darstellen.

00:21:56: Für Fliegen ist das ein ganz wichtiger Rohstoff.

00:22:00: Das heißt, die Fliegen haben sich darauf spezialisiert eben Fekalien aufzunehmen und daraus die Energie, die da noch drin steckt weiter zu verarbeiten und dhaus dann eben reproduktionsfähig zu sein und sich selber weiterzuentwickeln.

00:22:13: Und das sind so Anpassungsprozesse.

00:22:16: und wenn jetzt was du gesagt hast zum Beispiel eine invasive Art kommt Dann kann es eben passieren dass wenn jetzt so eine spezielles woanders reinkommt zufälligerweise sehr gut angepasst ist, also mit der Umgebung wunderbar klar kommt und große Vorteile in der Fortpflanzung hat.

00:22:34: Dann kann es sich sehr stark vermehren.

00:22:39: Es kann dann eben sein – das ist häufig bei diesen invasiven Arten so -, dass die anderen Spezies gar nicht darauf eingerichtet sind.

00:22:50: Dann gibt es eben nicht diese natürlichen Feinde, die dann dazu führen dass um Gleichgewicht aufgebaut wird.

00:22:54: Dieses typische Füchse und Hasenbeispiel wenn ja du hast irgendwie so eine Wiese volle Hasen alle sind glücklich Es gibt viele Hasen und alles ist schön und plötzlich kommt der Fuchser rein Und er futtert die ganzen Hasen.

00:23:09: Und dann vermehren sich die Füße bis sie dann alle Hasen aufgefressen haben und das stellt sich entweder ein neues Gleichgewichte ein oder die überleben alle nicht.

00:23:16: Das hängt von ganz vielen Faktoren ab.

00:23:19: Aber ein wichtiger Faktor, wenn ich das jetzt alles verstanden habe.

00:23:22: Vielleicht sogar ein Grundprinzip der Evolution muss ja dann auch die Zeit sein weil es passiert nicht von einem Moment auf den anderen sondern also kann schneller gehen.

00:23:29: aber es braucht trotzdem etwas zeit bis sich so Dinge verändern.

00:23:33: Genau und Das hängt ganz wesentlich davon ab wie schnell sich diese Spezies reproduziert.

00:23:41: Bei Bakterien kannst du richtig zugucken, wie Evolution passiert?

00:23:45: Also dieses Argument, Evolution passiert nicht kann man nicht zugucken.

00:23:48: bei Bakterian siehst Du das sofort.

00:23:50: ich habe ein total krasses Video von einem Kollegen von der Hochschulereinwahl gesehen.

00:23:55: da ging es um Antibiotika-Resistenz von Keimen und es war so ein Video.

00:24:00: Da hast Du eine Oberfläche gesehen die durch Linien in verschiedene Bereiche geteilt worden sind Und in diesen Bereichen waren unterschiedlicher Antibiotika.

00:24:10: Und in dem Bereich, im einen Bereich am Rand wurden Bakterien ausgesetzt und man hat dann ich weiß es nicht ob das Bakterian waren die dann so ein Gen eingesetzt bekommen haben dass sie leuchten damit man dann sieht dass die Bakterium da sind kann sein.

00:24:24: Ich kann mich an das Video nicht mehr genau erinnern aber woran ich mich erinneren kann ist Die Bakterie sind ur-in diesem einen Bereich geblieben.

00:24:31: Der Bereich wo das Antibiotikum war wurde nicht besetzt.

00:24:34: Irgendwann, das war eine Zeitrafferaufnahme gab es an einer Stelle einen kleinen Durchbruch.

00:24:40: Und an dieser Stelle drangen dann Bakterien ein, die von diesem Antibiotikum nicht getötet worden sind und verbreiteten sich in dieser zweiten Schicht und kamen bis zu dem Rand der dritten Schicht, wo wieder ein anderes Antibiatikum war.

00:24:56: Das dauerte dann wieder einen Moment und dann passierte das gleiche wieder.

00:24:59: nach einer gewissen Zeit waren alle vier fünf sechs Bereiche, wo eben unterschiedliche Antibiotika waren besiedelt mit diesen Bakterionen, die eben im Laufe der Zeit gelernt haben mit diesem Antibiotikum umzugehen und eben nicht zu sterben waren.

00:25:13: Und das ist ein evolutionärer Prozess,

00:25:15: d.h.,

00:25:16: eine Spezies in irgendeinem Bereich der vielleicht gerade nicht besonders lebensfördernd oder sogar tödlich ist aber im Laufe der Zeit kommt es eben zur Variationen im Erbgut zur Eigenschaften die dann plötzlich dazu beitragen können dass die Spezie's überleben kann und dann übernimmt sie den Bereich.

00:25:37: Das heißt aber auch, Evolution ist kein Ziel oder so.

00:25:42: Es steckt keinen Plan dahinter, sondern es sind immer Zufälle die aufeinander aufbauen und Veränderungen passieren.

00:25:49: Evolution ist völlig ziellos!

00:25:52: Deswegen ist das dieses Argument der Mensch ist die Krone der Schöpfung in doppelter Hinsicht quatsch Weil einerseits geht man, wenn man das so nennt natürlich davon aus dass es einen Schöpfer gibt der uns wie gemacht hat.

00:26:07: Es hat natürlich dann dieses Ziel gehabt.

00:26:09: wir sind irgendwie gemacht worden und mit dieser Titulierung Krone der Schöpfung bedeutet das natürlich auch das bei uns sozusagen das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

00:26:17: Das ist aber quatsch weil Wir sind nicht perfekt.

00:26:22: Evolution erzeugt keine perfekten Lebewesen sondern sie erzeugte lebewesen spezies die an ihre Umgebung angepasst sind.

00:26:36: Und zwar auch, es wird dann immer gesagt optimal angepassten.

00:26:39: Das ist eigentlich auch falsch weil das... Es gibt kein Optimum!

00:26:43: Es gibt in dem Buch was ich gelesen habe so ein wunderschönes Beispiel im Form einer Evolutionslandschaft.

00:26:50: Stell dir eine hügelige Landschaft vor und diese hügelege Landschaft, die Position wo du bist stellt einfach bestimmte Bedingungen Stellt Bedingungen da, wie deine Umgebung ist.

00:27:04: Temperatur, Nahrungsverfügung, all diese Dinge... Wie man sich halt Umgebungen vorstellen kann?

00:27:09: Ganz viele Parameter und die evolutionäre Entwicklung geht immer aufwärts.

00:27:16: also du kletterst immer sozusagen den Hügel hinauf je besser sich dein Körper angepasst hat an die umgebung im Sinne von je fortpflanzungsfähiger du bist.

00:27:28: Also das ist, das meint besser.

00:27:29: Besser meint immer fortp flanzungsfähiger.

00:27:31: Dass du weiter steigst auf diesen Hügel auf.

00:27:34: Du kannst aber nur nach oben gehen weil nach unten zu gehen würde bedeuten dass du schlechter angepasst bist.

00:27:39: das heißt dass du nicht so überlebensfähig bist.

00:27:42: und wenn du die Spitze eines Hügels erreicht hast dann hast du dieses sogenannte lokale Optimum erreicht das heißt du bist da Ganz weit oben.

00:27:53: Du kommst nicht mehr höher, du kommst aber auch nicht auf die anderen Gipfel weil das würde immer bedeuten, du müsstest runtergehen sozusagen in deiner Entwicklung.

00:28:00: Du müsstest wieder schlechter angepasst sein.

00:28:05: Ja eine Sache noch ganz kurz von wegen... Das ist zielgerichtet.

00:28:08: Das ist scheinbar ziel gerichtet, weil ihr alle in unserer Umgebung mehr oder weniger gut leben.

00:28:13: deswegen sieht es so aus als hätte man das so gemacht.

00:28:15: Aber es ist nicht so.

00:28:16: da is kein Mann dahinter, da ist kein Ziel dahinter und wir sind alles andere als perfekt.

00:28:21: Das sieht man zum Beispiel an solchen Dingen wie wir Menschen haben den blinden Fleck im Auge.

00:28:27: Das liegt daran, dass evolutionär bedingt sich die Augen so entwickelt haben, wie sie sich entwickelt haben.

00:28:32: Blöderweise bei uns so das die Nervenzellen auf der Netzhaut durch die Augenwand verbunden werden mit dem Gehirn.

00:28:41: Deswegen haben wir eine Stelle in dem Auge, wo eben keine Seezellen sind.

00:28:46: Wenn man das bauen würde, also wenn sich ein Ingenieur da hinsetzen würde und sagen wir so, das machen wir jetzt mal ordentlich.

00:28:51: Der würde das nicht so machen.

00:28:53: bei Kraken ist es übrigens nicht so.

00:28:55: Ein Ingenieur würde auch sagen was soll der Mist mit dem Wurmfortsatz braucht doch kein Mensch?

00:28:59: Und das entzündet sich.

00:29:00: dann lassen wir weg.

00:29:02: aber das ist halt... Das ist nicht von einem Schöpfer oder von einem Ingenier irgendwie hoch professionell designt worden sondern dass ich in den Büchern nicht gelesen habe, steht eher was von einem Bastler.

00:29:15: Der ist irgendwie rumgebastelt worden und wird irgendwie gehen lassen.

00:29:19: wir jetzt so.

00:29:21: Da sind ja vielleicht die Krone der Schöpfung auch einige Fehler, die durch die Evolution vielleicht auch noch beseitigt werden, wer weiß das schon?

00:29:30: Aber wir sind auf jeden Fall das hochentwickelste Lebewesen zumindest noch aktuell auf unserer Welt.

00:29:35: Das wahrscheinlich schon oder auch nicht?

00:29:37: Nein!

00:29:37: Weil das hat eine Wertung irgendwelche Qualitäten voraussetzt, die ja was heißt hochentwickelt.

00:29:47: Hochentwickeln sind ja auch nicht das komplexeste Lebewesen.

00:29:50: also wir haben es gibt.

00:29:52: der Hund hat eine viel viel viel viele komplexere Riechfähigkeit als wir.

00:29:57: Also wenn du das Kriterium Geruchssinn nimmst sind wir völlig unterentwickelt.

00:30:03: Das können Hunde besser Wenn du das kriterium Höhrfähigkeit annimmst.

00:30:08: Die Fledermäuse können Ultraschall hören und können sich damit sogar orientieren.

00:30:12: Da sind die wesentlich besser, wenn du das Kriterium Seefähigkeit nimmst kannst du sagen naja Bienen sind besser sie können UV-Strahlung wahrnehmen.

00:30:21: also die können noch Farben wahrnehmen die wir nicht wahrnehmen können.

00:30:24: oder ich glaube Adler haben eine unglaubliche Auflösung mit ihren Augen dass sie eben aus großer Höhe irgendwelche Hamster oder Mäuser auf dem Feld erkennen können was wir nicht erkennen können.

00:30:35: Also zu sagen Wir sind Das weit entwickelste Lebewesen, das stimmt einfach so nicht.

00:30:41: Und was unsere Produktionsfähigkeit angeht?

00:30:44: Wie viele Kinder kann eine Frau kriegen ohne dass sie jetzt schwerwiegende gesundheitliche Probleme hat?

00:30:50: Aber nicht

00:30:50: vielleicht das beste Gesamtpaket auf unserer Erde.

00:30:53: also wir sind definitiv nicht das Endproduktevolution da.

00:30:56: darauf können uns ja einigen.

00:30:57: auch bei dem besten Gesamt Paket ist hier die Frage in Bezug vorauf.

00:31:01: In Bezug auf Überlebensfähigkeit sind wir eher eine schlechte Konstruktion.

00:31:04: Kacke Lagen werden einer Turmkrieg überleben, wir nicht.

00:31:08: Ratten eventuell auch!

00:31:10: Also das ist ganz schwierig.

00:31:15: Wir sind genauso wie alle anderen Lebewesen aktuell die eben leben und nicht gerade dabei sind auszustärben auf irgendeinem Hügel in dieser evolutionären Landschaft Und machen uns da ganz gut breit.

00:31:31: nicht perfekt, auch deshalb war abgesehen davon Auge blinder und die ganzen anderen Beispiele sehr enger Geburtskanal zum Beispiel durch den aufrechten Gang.

00:31:39: Also ich war bei allen Geburten dabei von meinen Kindern das macht keinen Spaß.

00:31:44: also geburten sind anstrengend so.

00:31:47: das ist jetzt auch nicht perfekt.

00:31:48: das könnte man noch besser haben.

00:31:50: sozusagen

00:31:51: Die Mutter deiner Kinder hat ja noch weniger Spaß als

00:31:54: definitiv.

00:31:55: Lassen

00:31:56: Sie es direkt beim Menschen doch bleiben.

00:31:57: du hast eingeladen gesagt Menschen Affe.

00:31:59: ich meine da gibt's ja viele Parallelen.

00:32:02: Es teilen uns auch sehr viele DNA wahrscheinlich, aber wir stammen nicht vom Affen ab, obwohl man das ja auch lange gedacht hat oder?

00:32:09: Naja also da ist wieder die Frage welcher Affe?

00:32:12: und ich habe jetzt die Abstammungslinien nicht im Kopf Aber wir sind alles Primaten Also der Ursprung von Ohrenutern, Schimpansen, Bonobos Und was es da alles gibt und Menschen Der ist gleiches Gibt auf dieser Abstammungs Linie sozusagen unterschiedliche Ausfahrten, die dann das jeweilige, die jeweiliges Spezies genommen hat.

00:32:35: Oder hängt es davon ab von welcher Perspektive man das sieht?

00:32:37: Also in Orang-Utern würde diese Abstammungslinien anders aufmalen mit ihm an der Spitze als wir das tun.

00:32:44: Einfach weil wir halt unsere antroprozentrische Weltsicht haben.

00:32:48: ein Affe wenn er über solche Dinge nachdenken würde wird es anders aufzeichnen genauso wie Australier eigentlich lieber die Erde auf den Kopf stellen würden.

00:32:57: dass wir die Karten auf der Erde so darstellen, wie wir das tun ist halt weil die Europäer damit angefangen haben Karten zu machen.

00:33:04: Das heißt aber wir haben einen gemeinsamen Vorfahren um es nochmal einfacher zu sagen mit den Affen sozusagen?

00:33:09: Genau und tatsächlich haben wir mit allen Lebewesen gemeinsame Vorfahren was ganz spezifische Grundtypen von Aminosäuren usw.

00:33:20: angeht also der genetische Kot.

00:33:25: Die Grundprinzipien sind überall gleich.

00:33:31: Das ist ganz interessant, wir haben uns alle die Menschen, die Tiere pflanzen aus mehr oder weniger einer Zelle entwickelt sozusagen.

00:33:44: auf jemanden zu sprechen, den wir jetzt schon oft erwähnt haben.

00:33:46: Charles Darwin wird ja immer als der Vater auch der Evolutionstheorie bezeichnet.

00:33:51: Auch dieses Buch über die Entstehung der Arten ist quasi das Hauptwerk seiner Schaffungs- und auch so das Nonplus Ultra in der Evolutionsteorie.

00:34:00: Wieso wird er quasi?

00:34:01: Ich meine du hast es gesagt, er ist nicht der erste, der sich damit beschäftigt hat aber es ist der, der es dann gesammelt hat.

00:34:08: oder wie sagt man das?

00:34:09: Oder wie kann man das sagen?

00:34:13: Er war der erste, der dem Ganzen ein plausibles Modell gegeben hat.

00:34:16: Was in den Grundprinzipien bis heute so nachbestehend also diese Grundprincipten Reproduktion Variation Selektion das ist heute immer noch da.

00:34:25: es gibt Heute innerhalb der Evolutionstheorie sozusagen unterschiedliche Perspektiven unterschiedliche Prioritäten wie ernst bestimmte Aspekte oder wie hoch bestimmte aspekte gewertet werden oder nicht.

00:34:43: Aber diese Grundidee, die hat Darwin in dieser Form war er der Erste.

00:34:47: Diese Grundideen ist eben von ihm so formuliert worden, er war der erste und das gilt halt heute auch noch.

00:34:54: Aber es kommen viele neue Informationen dazu also dieses... Es gibt in den Fossilien-Funden zum Teil Sprünge Die Aspekte der Genetik.

00:35:06: Charles Darwin kannte Gene damals noch nicht.

00:35:08: Der hatte zwar zu einer ähnlichen Zeit gelebt wie Mendel, der dann anfing mit den Pflanzen und der Vererbung usw.

00:35:15: Aber es war ihm nicht klar, wie die Informationen übertragen werden.

00:35:18: Er wusste... Da wird irgendwie Informationen weitergegeben.

00:35:22: Ja so stichwort Ähnlichkeit der Kinder mit ihren Eltern.

00:35:25: aber wie das passierte?

00:35:27: Das wusste man damals noch nicht!

00:35:28: Und die DNA wurde ja auch erst in den... Wann war das?

00:35:33: Ich glaube dreißiger oder vierziger Jahren ich weiß es gar nicht genau.

00:35:35: von Francis heißt er glaube ich Crick also dieser der dann den Nobelpreis bekommen hat.

00:35:41: Und übrigens so unrecht, weil wenn ich das richtig erinnert habe war eigentlich dass eine Frau was diese Struktur entdeckt hat.

00:35:46: Er hat es dann aber geklaut.

00:35:47: So eine andere Geschichte.

00:35:48: Das war irgendwie ein dreißiger-vierziger, dass man die Struktur der DNA wirklich verstanden hat und darstellen konnte und da wusste man dann, dass es Gene gibt.

00:35:59: und dadurch hat sich die Entwicklung der Evolutionstheorie auch nochmal beschleunigt, weil man jetzt viel besser verstanden hatte wie Informationen weitergegeben werden.

00:36:08: Es gibt ja das Wort Davinismus.

00:36:09: Ist das gleich bedeutend mit Evolutionstheorie oder ist es nochmal eine eigene Strömung?

00:36:16: Das ist ne gute Frage, das weiß ich ehrlich gesagt nicht.

00:36:19: Ich würde unter Davinismus tatsächlich die klassische Evolutionsteorie verstehen Die durch Darwin in ihrer Grundlage sozusagen in die Welt gebracht worden ist.

00:36:30: Lass uns noch mal ganz kurz abschließen Beweise sprechen.

00:36:36: Es ist ja eine Theorie, aber es gibt ja Beweise dafür.

00:36:38: Du hast Fossilien angesprochen?

00:36:40: Erklär noch mal ganz kurz was über auch Fossilingen genau sind und warum sind das Beweise da für unter anderem?

00:36:45: Fossiliens sind Funde von versteinerten Lebewesen die in verschiedenen Erdschichten gefunden worden sind und etwas über die Entwicklung des Lebens auf dem Planeten erzählen sozusagen also die Informationen darüber geben wie leben auf dem Planeten entwickelt ist, weil diese Fossilien, die bekanntesten sind ja die Dinosaurier.

00:37:07: Die leben hier heute nicht mehr aber man findet sie in jedem Museum sozusagen, in jedem Naturkundemuseum.

00:37:12: da sind halt fossilfunde also Knochen zum Beispiel und Fahner und solche Sachen dann gefunden worden analysiert wurden und daraus wurde dann wurden dann die Dino-Saurier rekonstruiert das es wurde sich über den Überleben haben und wir werden die wohl gelebt haben.

00:37:28: Zum Teil hat man Fossilienfunde gehabt, wo dann der Mageninhalt noch mitgefunden wurde.

00:37:33: Da konnte man sehen was fressen die eigentlich und aus verschiedenen Aspekten kann man sehr viel über die Tiere lernen also die... Aus der Art und Weise wie die Knochen aufgebaut sind, wie der Corpus, also der Körper aufgebaut ist, kann man ganz gut abschätzen kieferknochen zum Beispiel.

00:37:53: Sind das eher Pflanzenfresser oder sind es eher Fleischfresser?

00:37:56: Pflanzenfresser haben eher dicke Mahlzähne, die eben das die Pflanzen zermahlen müssen.

00:38:01: Ganz vereinfacht ganz allgemein gesagt und Fleischfresser habe eher Reisszähne, je nachdem was das Fleisch natürlich ist aber die Beute jagen und so.

00:38:10: Fleischfresser sind zum Beispiel gebaut dass sie sich schnell bewegen können um flüchtende Tiere gut fangen zu können und solche Sachen.

00:38:19: da gibt es ganz viele Unterscheidung und daran kann man eben sehen, was das wohl für Tiere gewesen sind.

00:38:24: Und in der Schicht, wo man sie gefunden hat, kann man grob abschätzen zu welchem Zeitraum die gelebt haben.

00:38:32: Okay ist die DNA auch ein Beweis für die Evolution?

00:38:34: Kann man das so sagen oder kann man in der DNA auch sehen...

00:38:37: Ja das ist total spannend!

00:38:39: Man kann zum Beispiel durch mathematische Verfahren ausrechnen wie alt DNA sein muss.

00:38:47: Also wenn man verschiedene Lebewesen vergleicht, verschiedene Spezies vergleicht und dann guckt durch mathematische Verfahren das weiß ich aber nicht im Detail, das ist glaube auch relativ anspruchsvoll kann man aber zurückrechnen wann die sich denn wohl mal getrennt haben also zu ungefähr welchen Zeitpunkt diese Spezias unterschiedliche Linien eingeschlagen haben und man kann das über wenn ich das richtig in Erinnerung habe, über Milliarden Jahre sozusagen zurückverfolgen.

00:39:15: Das heißt diese Aussage die Welt ist vor sieben tausend Jahren oder sechstausend jahren geschaffen worden Die kann man wissenschaftlich auf ganz unterschiedlicher Art und Weise widerlegen zum Beispiel durch die Gene eben dass man eben sagen kann naja also an der genetischen Entwicklung das kann man ausrechnen so haben die Gene und die in uns drin sind eine Jahrmillionen lange Geschichte.

00:39:40: Vielleicht war Milliarden jetzt so viel, das weiß ich nicht aus dem Kopf.

00:39:43: Aber zumindest eine Million lange... Ich glaube es waren Milliarden weil die Entwicklung ja um Milliarden Jahre alt ist.

00:39:49: Also daran kann man das sehen.

00:39:50: dann kann man durch die Schichten aus denen man die Fossilien geholt hat eben nachweisen naja die gibt's offenbart also dass alles sehr sehr alt.

00:39:58: und Dann kann man mit sogenannten Radiokarbonverfahren also wo man die radioaktive Strahlung misst Kann man eben auch zeigen naja das sind fossilen die sind so alt das sind Sachen die sind.

00:40:09: Es gibt ganz viele unterschiedliche Möglichkeiten nachzuweisen, dass es eine evolutionäre Entwicklung gegeben hat.

00:40:15: Sozusagen retrospektiv und man kann aber auch sagen – das hat einen speziellen Begriff auf den ich jetzt nicht komme – man kann auch – und das ist etwas Besonderes – Sachen vorhersagen.

00:40:27: Also wir besuchen die Zwischenformen von Spezies, die es geben muss und die findet man dann tatsächlich auch.

00:40:36: Also wenn man dann, es gibt dann vorher sagen solche Spezies müsste es gegeben haben aus denen und den Gründen.

00:40:42: Und dann kommt das eben bei fossilen Funden dazu dass man dir denn auch tatsächlich findet.

00:40:48: Okay spannend, spannendes Thema was wir uns ausgesucht haben.

00:40:51: ich habe noch ein paar abschließende Fragen.

00:40:53: mich hat mal gelesen auf der Erde gibt es schätzungsweise ich weiß es war glaube ich acht Komma sieben Millionen Tier oder Pflanzenarten.

00:41:00: davon sind jedoch erst unter zwei Millionen Arten wirklich wissenschaftlich beschrieben und erfasst.

00:41:07: Aber gleichzeitig heißt es, dass mehr als neunneinzig Prozent aller Arten jemals existierten bereits ausgestorben sind.

00:41:14: Diese Zahlen kann man doch gar nicht fassen!

00:41:16: Ja das ist total krass.

00:41:17: also es gab fünf wenn ich das richtig in Erinnerung habe fünf große fundamentale Naturkatastrophen, die dazu geführt haben dass jeweils über neunzig Prozent teilweise über ninety fünf Prozent der bis dahin lebenden Spezies ausgestorben war und dann gab es danach immer so eine Das hat auch ein besonderes Begriff auf den ich jetzt nicht komme.

00:41:43: So eine genetische Explosion gegeben das dann im Anschluss wenn sich das alles ein bisschen beruhigt hat und sich sozusagen ein neues Gleichgewicht eingestellt hat.

00:41:52: zum Beispiel Eine ganz wichtige Entwicklung war die Freisetzung von Sauerstoff.

00:41:56: Plötzlich, das war aber glaube ich nicht im Rahmen einer Naturkatastrophe, aber das ist ein ganz schönes Beispiel.

00:42:01: als dann Pflanzen auf dem Land wuchsen und Kohlendioxid in Sauerstoffs umgewandelt haben sankt die Kohlendioxidrate und die Sauerstaufrate massiv zu.

00:42:10: Und Sauerstock ist giftig!

00:42:12: Das ist hochtoxisch.

00:42:14: Brauchen wir müssen wir atmen damit unser Stoffwechsel funktioniert?

00:42:18: Aber für die Lebewesen damals ja anerobt waren war Sauerstoch ein Gift Und das hat zu einer großen, ja da wurde einmal richtig ausgefegt.

00:42:27: Also alles was dann auf dem Land war und was eben nicht Sauerstoff atmen konnte ist dann gestorben und die Lebewesen die dann gelernt haben Sauerstoffs zu Verstoffwechseln haben überlebt dass solche von solchen Dingen reden würden wenn sich ein neues Gleichgewicht gebildet hat.

00:42:42: Dann vermehrten sich die Lebewesen die Nischen wurden wieder aufgefüllt und dann gab es irgendwie wieder eine Katastrophe wie zum Beispiel bei den Genosauriern das dann ein großer Meteorit eingeschlagen der dazu geführt hat, dass über einige Jahre oder Jahrzehnte sogar der Himmel verdunkelt war.

00:42:59: Weil durch den Meteor-Einschlag dann die ganze Atmosphäre ... Der ganze Staub in der Atmosphere hat den Himmel ver dunkelt.

00:43:05: Dadurch sind ganz viele Pflanzen gestorben, die sie im UV-Licht brauchten, dadurch sind die Dinosaurier verhungert und ja... Dann war erstmal da Feierabend und gab es ein paar Lebewesen, die dann überlebt haben Und dann ging das mit den Säugetieren los.

00:43:21: Die gab es nämlich davor, wenn ich das richtig in Erinnerung habe nicht.

00:43:24: Plötzlich war ganz viel Platz, gab ganz viele Nischen die vorher von anderen Lebewesen belegt waren und dann kamen die Säuguetiere und entwickelten sich.

00:43:34: Das war ja vor ungefähr fünfzig Millionen Jahren.

00:43:36: Selektion?

00:43:37: Genau!

00:43:38: Und das ist eben genau dieser Effekt von Fortpflanzung, also Reproduktion, Variation und Selektion.

00:43:46: Und das passiert permanent auch bei uns im Augenblick.

00:43:49: Und deswegen, das vielleicht so als abschließende Bemerkung diese Panik die da manchmal so gemacht wird.

00:43:57: Oh, da sterben Tiere aus und da passiert ganz viel... Das ist dauernd passiert!

00:44:03: Also natürlich ist es nicht schön wenn jetzt und vor allem wenn wir dafür verantwortlich sind dass irgendwelche Arten aussterben.

00:44:09: aber aus der evolutionären Sicht betrachtet bedeutet das naja gut das stirbt jetzt eine Art aus Die hat's halt nicht geschafft Da kommt ne neue oder Da kommen drei, vier Neue oder so.

00:44:20: Also dieses apokalyptische irgendwas stirbt auf und aus und dann ist Feierabend das einfach verliege Quatsch.

00:44:27: Gut aber wenn wir da schon schuld sind und wir da es ändern können dass diese Art auch überlebt?

00:44:31: Dann ist es ja noch mal was anderes.

00:44:32: Dann sollten mir natürlich klar... Das habe ich ja gesagt!

00:44:35: Wenn wir daran schuld sein ist es natürlich blöd und natürlich sollten wir da auch zusehen, dass war nicht so viel Flurschaden hinterlassen gar keine Frage.

00:44:43: Aber auch da hilft dann ein bisschen der sage ich mal nüchterne Blick.

00:44:50: Es passiert permanent, dass neue Lebewesen sich entwickeln das neue lebewesen Nischen finden und sich dort ja dann vermehren.

00:45:03: zum Beispiel eine Sache ist Das man in diesen Kunststoff Inseln also den Plastikabfall im Meer.

00:45:11: da gibt es ja so große strudel die sich entwickelt haben.

00:45:14: Da hat man inzwischen Mikrobielen bewuchsentdeckt.

00:45:19: Also es gibt Mikroorganismen, ich weiß nicht ob das Bakterien oder Pilze sind vielleicht eine Kombination die dort Eine Nische gefunden haben und dort auf diesem Plastikmüll Leben Und zum Teil wenn ich das richtig in Erinnerung habe auch diesen Plastikumüll verstoffwechseln.

00:45:36: das heißt der plastikabfall den wir machen wird langfristig Für irgendwelche lebewesen ein lebensraum darstellen weil alle möglichen Orte auf der Welt für irgendwelche Lebewesen-Lebensräume darstellen.

00:45:52: Das heißt jetzt nicht, dass wir das mehr weiter vermüllen sollen und können.

00:45:54: Und das heißt es nicht aber... ...das ist so ein evolutionär Effekt, der wirklich extrem spannend ist.

00:46:01: Das war mir gar nicht bewusst!

00:46:02: Ich brauche mal abschließend noch deinen nüchternden Blick.

00:46:05: du hast es gerade gesagt.

00:46:06: Darum angenommen wie Menschen?

00:46:07: wir sterben nicht aus.

00:46:09: in den nächsten Jahrhunderten Wie könnte der Mensch in einer Million Jahre aussehen?

00:46:18: Das ist eine gute Frage.

00:46:18: Das hängt sehr stark davon ab, was es für Nischen geben wird.

00:46:25: Also das kann man nicht sagen – das weiß man nicht!

00:46:30: Es kann auch sein dass wir aussterben weil wir zum Beispiel durch irgendeine Naturkatastrophe in eine Situation kommen.

00:46:41: Wir haben ja schon über Apokalypse.

00:46:42: Das hatten wir im Podcasts, wo es alles für mögliche Katastrophen gibt.

00:46:45: Die können natürlich dazu führen, dass wir nicht überleben als Spezies.

00:46:48: Aber nur

00:46:49: mal angedrückt, um zu überleben.

00:46:50: Also wie könnte sich der Mensch entwickeln?

00:46:53: Als Gut?

00:46:53: man weiß nicht was die Zeit mit sich bringt aber wir würden uns ja quasi noch mehr anpassen und verbessern.

00:47:00: den äußerten Umständen.

00:47:01: also eine Sache die gerade so als ganz ganz großes dramatisches Szenario immer so in den Raum gestellt wird ist ja der Klimawandel.

00:47:08: Der Klimawandel verändert sich.

00:47:09: Wir werden alle sterben.

00:47:10: Das wäre dieser Katastrophismus der mir dabei ein bisschen auf die Nerven geht.

00:47:15: Das Problem ist, dass die Klimaveränderungen eher schnell kommen.

00:47:18: Wir haben wenig Zeit darauf zu reagieren aber wir werden darauf reagieren.

00:47:23: natürlich.

00:47:23: also das wird ein Treiber sein der wahrscheinlich mittelfristig dazu führen würde, dass wir uns dem anpassen.

00:47:31: vielleicht werden wir uns weil es mehr Zonen gibt die hohe Temperaturen haben an diese hohen Temperaturen anpassen.

00:47:38: das heißt es werden Menschen denen das zu heiß ist, die werden sich dann wahrscheinlich weniger fortpflanzen und Menschen, die die hohen Temperaturen toll finden und sagen super gibt mir noch mehr.

00:47:51: Die pflanzen sie dann wahrscheinlich eher fort.

00:47:54: Das ist ja dieser Prozess der Evolution.

00:47:56: Und nach vielen, vielen Generationen – das dauert bei uns eben lange weil eine Generation dreißig Jahre sind – wird es dann eine entsprechende Anpassung geben.

00:48:05: Also das passiert sowieso einfach dadurch dass sich die Fortpflanzungsraten ändern.

00:48:15: Ja, aber das hängt halt sehr stark davon ab.

00:48:19: Aktuell ist halt das Blöde und deswegen ist Klimawandel tatsächlich auch ein Problem sind die Veränderungen viel schneller als wir mit unserer Fortpflanzung hinterherkommen Aber auf langen Skalen pendelt sich das alles irgendwie immer ein.

00:48:35: Dann würde ich vorschlagen dass unsere Nachkommen einfach in eine Million Jahre Neue Episode dieses Podcasts aufnehmen und dann darüber sprechen, was passiert das in der Zeit?

00:48:44: Ja ich glaube man muss gar nicht eine Million Jahre warten.

00:48:46: Aber man könnte ja mal gucken wie es in zwei hundert Jahren aussieht.

00:48:49: also Ich bin mir sehr sicher dass nichts von dem wie wir es im Augenblick prognostiziert haben Dann so sein wird.

00:48:57: Das sieht man ja schon an den Vorhersagen Von vor hundert jahren.

00:49:01: Was die glauben wie es jetzt aussieht Wie anders das ist.

00:49:04: manche Sachen sind wahr geworden manche sachen sind völlig anders.

00:49:08: Über sowas könnten wir übrigens auch mal reden.

00:49:10: Das ist auch sehr spannend, das ist aber eine andere Geschichte.

00:49:13: Reden wir auch gerne mal drüber!

00:49:14: Heute haben wir genug geredet.

00:49:16: Ich bin raus für heute.

00:49:17: Du hast sehr viel gesagt und uns sehr viel mitgebracht, sehr viel Infos weitergebracht.

00:49:21: Deswegen darfst du dich auch bei den Hörern und Hörer verabschieden?

00:49:24: Das ist total lieb von dir.

00:49:25: Aber eigentlich ist es so dass ich mich immer von den Hören verabscheiden darf Egal ob ich viel oder wenig erzählt habe.

00:49:31: Aber du hast recht, ich hab' heute sehr sehr viele erzählt.

00:49:33: Deswegen soll's auch mit einem kurzen Tschüss und ich freue mich sehr darauf, wenn ihr das nächste Mal wieder dabei seid.

00:49:41: Bleiben?

00:49:42: Dabei bleiben!

00:49:42: Und in diesem Sinne alles Gute!

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